Teilnahme an Offenen Süddeutschen Meisterschaften im HBRS

und HBRS steht für Hessischer Behinderten- und Rehabilitationssportbund. Bei den Offenen Süddeutschen Meisterschaften der Schwimmer mit und ohne Handicap waren 135 Athleten aus 35 Vereinen gemeldet. Wir hatten für diesen Wettkampf vier Schwimmern der zweiten Mannschaft gemeldet, leider war Benjamin krank und fehlte.Da die Meisterschaft international offen ausgeschrieben ist, reiste auch eine Mannschaft aus Österreich an. Die erfolgreichsten Teams an diesem Tag waren der Behindertensportverband Berlin und das Paralympische Schwimmteam Nordrhein-Westfalen. Darunter waren einige Teilnehmer der Paralympischen Spiele von Rio de Janeiro, die sehr regelmäßig zwischen Becken und Siegerehrung pendelten.

Medaillen gab es in der gemeinsamen Jugendwertung der Jahrgänge 2008-1999, für die offene Masters- und in der offenen Wertung aller angetretenen Schwimmer.

Zum zweiten Mal wurden die Meisterschaften auch inklusiv ausgetragen, das heißt Schwimmer mit und ohne Behinderung traten gegeneinander an. Die Sieger im Nordbad wurden über ein Punktesystem ermittelt, so dass die Athleten ohne Handicap nicht in der Favoritenrolle waren. Die geschwommenen Zeiten wurden mit einem Schlüssel verrechnet, der sich unter anderem aus der Art des Handicaps ergibt. Über die so ermittelten Punkte gelten faire Vergleichsmöglichkeiten für alle. Bei diesem Wettkampf startete unsere Schwimmerin Katharina Ganz für den VSG Darmstadt. Über ihre Startklasse S14 wurden die geschwommenen Zeiten der lernbehinderten Schwimmerin entsprechend gewichtet.

Von der Möglichkeit der Inklusion machte außer uns auch der VFS Rödermark Gebrauch. In beiden Vereinen trainieren inklusiv Athleten mit Handicap. Nachdem beide Mannschaften schon das zweite Mal im Behindertensportwettkampf mit dabei waren, wunderten sich beide Teams, dass nicht noch andere Vereine in der Region die Chance auf einen entspannten Wettkampf auf der langen Bahn nutzen. Denn an diesem Samstag konnte man auf der einen Seite absolute sportlichen Spitzenleistungen und auf der anderen Seite noch die Freude vieler Athleten über das „Dabeisein ist alles“ erleben. Einfach ein wohltuend anderer Wettkampf.

Sehr positiv waren auch die persönlichen Leistungen aus Rüsselsheimer Sicht, auch wenn es aufgrund der international schwimmenden Konkurrenz nicht für Medaillen reichte. Insgesamt freuen sich die Schwimmer und Trainer über 15 neue Bestzeiten auf der langen Bahn bei 21 Starts. Alle Ergebnisse zum Nachlesen auf der Homepage des Rüsselsheimer Schwimm-Clubs unter Wettkampfinfos.

Ein Artikel zu diesen Meisterschaften und die Arbeit im HBRS wird in der März-Ausgabe der Zeitung des DSV swim&more erscheinen. Mehr dazu unter:

http://www.abteilung-schwimmen.de

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