Trainingsspiel in Wiesbaden: Wunden lecken

Direkt am Tag nach der „Standortbestimmung“ gegen Friedberg ging es für die Rüsselsheimer Wasserballer zum Testspiel nach Wiesbaden. Die Stimmung auf dem Hinweg war zweigeteilt: Einerseits steckte uns das gestrige Spiel noch arg in den Knochen. Andererseits bedeuten Spiele gegen Wiesbaden auch immer ein Wiedersehen mit alten Freunden, hatten wir bei Ihnen doch nach der Schließung das Lachebads zwischenzeitlich trainingstechnisch Obhut gefunden.

Zum Spiel: Unser Vorhaben mutiger im Angriff zu agieren, wurde gleich nach zwei Minuten durch ein 5-Meter-Tor belohnt. Die Führung sollte zwar nicht allzu lang wären, doch schafften wir es in jedem Viertel 2-3 unserer (zum Teil sehr ansehnlichen) Spielzüge mit Toren zu krönen. Andererseits  haben wir aber auch diesmal unsere Konteranfälligkeit nicht richtig in den Griff bekommen, was insgesamt in 18 Gegentoren mündete. Damit musste unser Torwart Joachim doppelt so oft hinter sich greifen wie sein Wiesbadener Pendant.

Auch wenn Valerio (aufgrund seines unkonventionellen Spielstils von uns liebevoll „Spanier“ genannt) sich entschieden hat, diese Saison für seine Wahlheimat Wiesbaden aufzulaufen, so ist mit Sebi ein anderer Ur-Rüsselsheimer den umgekehrten Weg gegangen. Über seine Unterstüzung in den kommenden Oberliga-Auswärtsspielen freuen wir uns sehr. Sebi’s Wechsel wurde nach dem Spiel noch gebührend gefeiert, sodass wir den Abend gemeinsam mit den Wiesbadenern in freundschaftlicher Runde ausklingen ließen.

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