Weltmeisterschaft der Masters Schwimmer in Budapest 2017

Die Vorfreude auf meine erste Weltmeisterschaft in Ungarn war riesengroß. Am 15. August ging es von Frankfurt nach Budapest mit dem Flieger.
Leider war ich dieses mal die einzige Masters-Schwimmerin vom RSC nachdem wir in London letztes Jahr bei der EM vier Schwimmer und vier Begleiter waren.

Die Schwimmpaläste in Budapest

Gleich am ersten Tag in Budapest habe ich mir die tollen Schwimmstätten angeschaut und mit Begeisterung festgestellt, dass es zwei Sportkomplexe für die Wettkämpfe gab. Zum einen die neu erbaute Duna Arena direkt an der Donau und außerdem den Alfred-Hajos Schwimmkomplex auf der Magareteninsel in der Donau. Die beiden Anlagen boten massig Platz zum Ein- und Ausschwimmen und es standen sogar noch extra Becken zur Verfügung. Direkt nach den Wettkämpfen durfte in den Pools sogar trainiert werden. Es gab jeweils eine riesige Fan-Zone, die mit großen Video-Wänden zur Live-Übertragung der Wettkämpfe ausgestattet war. Sowieso gab es überall in den Call-Rooms und in den Außenbereichen Video-Live-Übertragungen, damit alle die Wettkämpfe verfolgen konnten.

Super Organisation

Die Organisation der Masters-Weltmeisterschaft war tadellos. Die Wettkämpfe waren schon am frühen Nachmittag vorbei, sodass man noch genügend Zeit hatte sich die Stadt anzuschauen, zu shoppen, zu baden oder die Sonne zu genießen. Es herrschte nämlich Traumwetter in der ganzen Woche. Die WM-Teilnehmer durften alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen.

Wettkampf

Ich durfte in allen 4 Wettkampf-Pools je ein Mal schwimmen. Es war nach Altersklassen aufgeteilt, sodass jeder in der große Duna Arena und auch auf der idyllischen Magareteninsel geschwommen ist. Mit meinen Wettkampfergebnissen in 50m Delphin, 200m Lagen, 100m Rücken und 50m Rücken bin ich zufrieden. Mit Platz 33 in 100m Rücken lag ich genau im Mittelfeld.

Nach dem letzten Wettkampf, den 50m Rücken, ging es am Sonntag abend dann wieder zurück nach Frankfurt.
Der nächste große Wettkampf wird die EM 2018 in Slowenien sein mit hoffentlich wieder mehreren RSC Masters Schwimmern.

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