Saisonauftakt mit bester Heimatmosphäre

Dass wir gegen Wiesbaden ein schweres Spiel gleich zum Saisonauftakt hatten, war uns allen klar – umso begeisterter waren wir, als das erste Viertel viel besser lief als im letzten Spiel. Doch alles von Anfang an.

Generalprobe gegen Frankfurt

Als letztes Trainingsspiel und als Generalprobe für die Oberliga, haben wir am 27.11. noch ein Spiel gegen die Uni-Mannschaft aus Frankfurt gespielt. Da wir nicht wussten, wie stark die Gegner sind, war unser Ziel vor allem, ruhig zu spielen und Balldominanz zu zeigen, ganz wie wir es im Training geübt hatten. Doch schon zu beginn des ersten Viertels wurde klar, dass wir zwar die überlegenere Mannschaft waren, aber nichts von dem Umsetzen konnten, was wir im Training geübt hatten. Das zweite Viertel ging ähnlich chaotisch zu Ende, erst im dritten Viertel konnten wir umsetzen, was uns Jürgen immer und immer wieder sagte. Ruhe bewahren und den Überblick behalten! Zum Abschluss konnten wir so noch mal richtig aufdrehen, und gewannen mit 15:7 (3:2, 3:2, 5:1, 4:2). Nach diesem erfolgreichen Spiel, an dem beide Mannschaften sicher viel lernen konnten, sind wir noch gemeinsam essen gegangen, haben viel geredet und gelacht.

Saisonauftakt gegen Wiesbaden

Nun war es endlich soweit, die Oberliga 2018 geht endlich los, erster Gegner ist Wiesbaden… Whoah! Zwei verlorene Spiele im letzten Jahr ( Hinspiel in Wiesbaden (15:7) und Rückspiel im Freibad (2:19) ) die ja  auch keine knappen Nummern gegen den Zweitplatzierten der letzten Saison waren, werfen ihren Schatten voraus. Dazu noch das Chaos-Spiel letzte Woche – das kann ja heiter werden. Aber siehe da, die ersten zwei Viertel liefen aus meiner Sicht echt gut! Abwechselnd fielen Tore auf beiden Seiten, es wurde gekämpft und bedacht gespielt. Zufrieden mit der Leistung unseres Teams, und vor allem mit mir, da ich das Anschwimmen gewonnen hatte, kletterte ich kurz vor der Pause erschöpft aus dem Becken. Richtiges Wasserball wurde gespielt, auf beiden Seiten! Viel mehr konnten wir von uns zur ersten Pause nicht erwarten.

Ein Spiel mit Höhen und Tiefen

Viel zu oft stand Joachim 1:1 gegen Wiesbaden Chancenlos im Tor

Zwar verloren wir trotzdem das erste und später auch das zweite Viertel, aber wir spielten schön ruhig und es machte richtig Spaß zu spielen. Leider ging es im Gegensatz zum letzten Spiel, im dritten Viertel bergab und nicht bergauf. Chaos war vorherrschend in unseren Reihen, und Spielerfahren, wie die Wiesbadener nun mal sind, nutzen sie dies geschickt zum Kontern aus. Sieben mal trafen sie im dritten Viertel, und unsere Trefferquote ging in den Keller. Mit Benni und Cedric haben die Wiesbadener zwei ziemlich schnelle Angreifer, die immer wieder die entstandenen Lücken nutzen konnten. Zwar haben auch wir uns immer Mal schöne Chancen herausgespielt, doch meist landeten diese aber am Aluminium oder beim Gegner und damit schlussendlich auf ziemlich schnellem Wege bei uns im Tor.  Viel zu oft stand Joachim meist chancenlos einer Überzahl an Angreifern gegenüber. Das dritte Viertel wäre noch höher ausgegangen, hätte Joachim die Bälle nicht noch in letzter Sekunde an die Pfosten oder Latte gelenkt.

Auch das letzte Viertel wurde nicht viel besser, zwar konnten wir durch Tore von Martin und Alex immerhin zwei Treffer auf unserer Seite markieren, doch auch die Wiesbadener Tormaschinerie arbeitete im Akkord. Nach den ersten zwei Vierteln, die mit 3:6 und 1:3 überraschend positiv für uns ausgegangen waren, schlugen die letzten zwei Viertel mit 15 Gegentreffer schwer auf unser Gemüt. Doch selbst bei einem Endstand von 6:24 ging ich mit einem größtenteils zufriedenen Gefühl aus dem Wasser, denn mir macht es immer Spaß gegen meine alten Freunde aus Wiesbaden zu spielen, da es immer ein freundliches, faires Spiel ist. Und nicht zu vergessen, der Start, der lief ja echt gut. Außerdem muss ich mich noch bei unseren Fans bedanken, die Atmosphäre in der Halle war ja wieder sensationell, Danke!


Torschützen: Alexander Geisel (2), Pascal Kloos (2), Yessim Loos, Martin Kohl


Zukunft

Wie es jetzt weiter geht? Mmh, gute Frage. Saisonauftakt verloren, an Erfahrung gewonnen ist wohl auch für dieses Spiel die Devise. Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen die Top-Mannschaften unserer Liga ankommen können, doch bis nach oben ist noch ein weiter Weg. Es heißt wohl weiter trainieren, am Spielüberblick arbeiten und ganz wichtig, im Spiel ruhig bleiben und keine überhasteten Entscheidungen mehr treffen! (Das muss auch ich mir hinter die Ohren schreiben.)

Das nächste Oberligaspiel ist kommende Woche Montag, den 11.12., gegen Darmstadt III. Auch wenn die Ergebnisse der letzten Saison nicht dafür Sprechen, erhoffen wir uns hier ein Spiel, das wir zu unseren Gunsten entscheiden können. Deshalb gilt hier vor allem, wir brauchen wieder viele Fans am Beckenrand die uns weiterhin so begeistert zur Seite stehen. Weitere Informationen und der Link zum Einladen all eurer Freunde findet ihr auf Facebook.

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