Oberliga 2026

Rüsselsheim Rays – VfB Friedberg II  10:36

Das erste Spiel der Rückrunde fand im heimischen Lachebad statt. Bereits am Vortag traf sich die Mannschaft im Freibad, um alles vorzubereiten: Das Becken wurde hergerichtet, das Spielfeld aufgebaut und die Tore nach draußen gebracht. So konnte am 30. April das erste Heimspiel der laufenden Saison im „Wohnzimmer“ der Rüsselsheimer stattfinden. Gegner war erneut die zweite Mannschaft des VfB Friedberg, gegen die man wenige Wochen zuvor noch deutlich mit 2:32 verloren hatte.

Entsprechend lautete die Devise vor Spielbeginn: von Anfang an mental präsent sein, den Gegner früh unter Druck setzen und den Heimvorteil nutzen.

Bei rund 20 Grad Außentemperatur, aber gefühlt eisigen 4 Grad im Wasser, wurde die Partie um 19:30 Uhr angepfiffen. Der Start verlief allerdings klar zugunsten der Gäste aus Friedberg, die schnell mit 4:0 in Führung gingen. Sebastian Opitz gelang schließlich ein sehenswerter Treffer zum 1:4. Dennoch dominierten die Gäste das erste Viertel und bauten ihre Führung auf 1:9 aus.

Trotz des deutlichen Rückstands zeigte sich die Rüsselsheimer Mannschaft unbeeindruckt. Im Vergleich zum letzten Aufeinandertreffen, bei dem das erste Tor erst im letzten Viertel gelungen war, war dies bereits ein Fortschritt. Zu Beginn des zweiten Abschnitts trafen Elias Allach und Martin Steinborn, bevor Opitz und Thomas Rothkugel nachlegten. Auch Kapitänin Maria Steinborn konnte sich in die Torschützenliste eintragen, während Opitz mit zwei weiteren Treffern seine starke Leistung unterstrich. So entschieden die Rays das zweite Viertel überraschend mit 7:6 für sich.

In der Halbzeit war deutlich zu spüren, dass dieses Zwischenergebnis dem Trainer der Friedberger nicht gefiel. Auch Rüsselsheims Coach Rothenburger war sich sicher: Der Gegner würde nun eine Reaktion zeigen.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Rays zunächst, an die gute Leistung anzuknüpfen, doch zunehmend machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Gäste setzten sich wieder deutlicher ab. Auch die Treffer von Dusan Micic und erneut Maria Steinborn konnten daran wenig ändern.

Im letzten Viertel brach die Mannschaft schließlich ein – vermutlich auch bedingt durch die immer kälter werdenden Bedingungen im Wasser. Die Friedberger nutzten dies konsequent aus und erzielten zehn weitere Treffer. Torhüter Frederik Rubin konnte sich trotz des Ergebnisses mehrfach mit starken Paraden auszeichnen.

Das Spiel endete 10:36 (1:9|7:6|2:11|0:10), Torschützen: Sebastian Opitz (4), Maria Steinborn (2), Martin Steinborn, Dusan Micic, Elias Allach und Thomas Rothkugel

Das nächste Spiel für die Rüsselsheim Rays findet schon am Montag, den 4. Mai 2026 im Lachebad in Rüsselsheim statt. Anpfiff gegen die Mannschaft des WV Darmstadt 70 ist um 19:30 Uhr. Die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützer am Beckenrand.