Vom 10.05. bis 12.05.26 starteten die deutschen und internationalen Para-Schwimmer in Berlin bei den 40. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Para-Schwimmen. Unsere Schwimmerinnen Tiffany Schmatloch und Katharina Ganz waren erfolgreich und kamen auf Medaillenränge.
Vorgelagert fand ein internationaler Weltcup von World-Para-Swimming in Berlin statt, manche Teams blieben auch noch für die Internationalen Deutschen Meisterschaften. Viele Titel gingen nach Brasilien, Spanien, Großbritannien oder Tschechien, aber auch die deutsche Hymne wurde fleißig gespielt. Die etwas über 1100 Starts in den Vorläufen waren genau richtig über die drei Vormittage gesetzt und ließen Pausen zu den Finalläufen zu.
Eine Finalteilnahme, das war das Ziel von Katharina Ganz. Sie startete neben ihren drei Bruststrecken auch über 200m und 400m Lagen, sowie 400m Freistil. Schon am ersten Tag wurde Katharina über die 400m Lagen-Strecke für ihre Leistung mit Rang drei im internationalen Feld und Silber in der nationalen Wertung belohnt. Über 50m Brust schaffte es Katharina sogar ins A-Finale, am Ende war es der 10. Platz im Feld aller Starterinnen. Auch über 100m Brust und 200m Lagen ging Katharina am Nachmittag noch mal an den Start, jeweils im B-Finale. Zum Abschluss gab es noch eine persönliche Bestzeit auf der langen Bahn über 400m Freistil, auf den B-Finalplatz verzichtete Katharina zugunsten der 50m Brust im A-Finale. Eine Siegerehrung mit Berliner Bär, zwei Medaillen, drei persönliche Bestzeiten auf der Langbahn und vier Finalteilnahmen war deutlich mehr als Katharina erwartet hatte.



Auch für Tiffany Schmatloch gab es am letzten Wettkampftag eine Medaille. Über 50m Schmetterling wurde sie dritte in der internationalen Wertung der Altersklasse Jugend B. Tiffy ist dieses Jahr der jüngere Jahrgang in der B-Jugend und hatte es etwas schwerer im Ranking. Sie ging sieben Mal an den Start, hatte vier Finalteilnahmen und schwamm über jede Strecke eine neue persönliche Bestzeit. Unter dem Aspekt der erreichten Punkte waren ihre Leistungen über 200m und 400m Freistil besonders stark. Mit jeweils über 350 Punkten erreichte sie die Qualifikations-Norm der offenen Klasse, und dafür hätte sie theoretisch noch drei Jahre Zeit.
Das nächste große Event im Para-Schwimmen für unsere Schwimmerinnen sind die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften Mitte November in Fulda.